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Aktuelle Projekte:

  • Nordic Exceptionalism
    (Vorantrag bei der VW-Stiftung »Weltwissen – Strukturelle Stärkung kleiner Fächer«, Prof. Dr. Marja Järventausta & Prof. Dr. Stephan Michael Schröder)
    The project will address the concept of Nordic Exceptionalism – a core subject of Scandinavian and Finnish Studies, both with regard to research and teaching and with regard to their ›third mission‹.
     
  • Paper Trails. A Material History of 16th and 17th Century Icelandic Books from Paper Production to Library Collection
    (Dr. Regina Jucknies, gemeinsam mit Dr. Silvia Hufnagel und Prof. Dr. Þórunn Sigurðardóttir)
    Das von RANNÍS 2018–2020 geförderte Projekt erforscht mithilfe aktueller Technik der Wasserzeichen- und Oberflächenanalyse den Weg des Papiers isländischer Handschriften und Bücher des 16. und 17. Jahrhunderts von dessen Produktion in Mitteleuropa, dem Handel nach Island, der Verarbeitung sowie der Objektgeschichte des Materials, das heute in Islandsammlungen in Europa (Sammlung Banks, British Library, Sammlung Erkes der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln) und Übersee (Sammlung Fiske der Cornell University) bewahrt wird.
     
  • Deutsche Kinderbücher auf Finnisch - Übersetzungen im Prozess der Etablierung des Finnischen als Literatur- und Kultursprache
    (Prof. Dr. Marja Järventausta)
    Die Entwicklung des Finnischen zu einer Literatur- und Kultursprache vollzog sich in der zweiten Hälfe des 19. Jahrhunderts. Literarische Übersetzungen haben in diesem Prozess einen wichtigen Beitrag zur Herausbildung und Etablierung der standardsprachlichen Norm beigetragen, indem sie die in der einschlägigen Literatur ausdiskutierten Regeln in die Praxis umsetzten. Den Gegenstand dieses Projekts bilden finnische Übersetzungen deutscher Kinderbücher, die in mehreren Auflagen und/oder in Neuübersetzungen erschienen sind. Im Fokus des Interesses stehen nicht die Übersetzungen an sich, sondern die in ihnen verwendeten sprachlichen Formen. Anhand der Übersetzungsvergleiche soll die Entwicklung und Etablierung der schriftsprachlichen Normen sichtbar gemacht werden.
     
  • Geschichte deutschsprachiger Lehrwerke für Finnisch als Fremdsprache (FaF)
    (Prof. Dr. Marja Järventausta)
    Die ersten deutschsprachigen Lehrbücher für FaF sind Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts in Verlagsreihen für moderne Fremdsprachen erschienen. In diesem Projekt sollen deutschsprachige Lehrbücher und Grammatiken für FaF bis Mitte des 20. Jahrhunderts systematisch erschlossen und bibliographisch erfasst werden. Durch eingehende Analysen auf der grammatischen, lexikalischen und textthematischen Ebene soll ermittelt werden, welches Quellenmaterial bei der Konzipierung der jeweiligen Lehrwerke verwendet wurde und welche Schwerpunkte bei der Auswahl des Lerngegenstands gesetzt wurden (z.B. welcher Wortschatz, welche grammatischen Kategorien, welche thematischen Schwerpunkte usw.). Das Ziel ist, einen Beitrag zu der noch kaum untersuchten Geschichte des FaF-Unterrichts außerhalb Finnlands zu leisten.  
     
  • En fælles filmkultur – Danmark og Tyskland i stumfilmperioden 1910–1930/Denmark and Germany in the Silent Period, 1910–1930
    (Prof. Dr. Stephan Michael Schröder in Zusammenarbeit mit dänischen Kolleg*innen von der Universität Kopenhagen und dem Dänischen Filminstitut)
    Asta Nielsen is still remembered as the great Danish diva of the silent era. But it is often overlooked that only four of the more than 70 films she appeared in were produced in Denmark; the rest were produced in Germany. Along with more than 30 other leading Danish film people, including Carl Th. Dreyer, Benjamin Christensen, and Urban Gad, Nielsen played an important role in establishing and constructing film culture in Germany. There was traffic in the other direction as well: a number of German film people, particularly screenwriters, put their mark on the Danish cinema. But how can we account for the significance of the cultural exchange between two of the most important film-making nations in Europe during the 1910–1930 period? That is the main research question this project seeks to answer. The main working hypothesis we derive from it is that the flowering of Danish cinema in the 1910s and of German cinema in the 1920s is better explained through this cross-pollination than from a purely national perspective and that we can therefore speak of a common film culture.
    The project is financed by Danish foundations and is starting in January 2019.
     
  • Literatur als Bellographie: Der Krieg von 1864 in der dänischen Literatur
    (Prof. Dr. Stephan Michael Schröder) 
    In diesem fast abgeschlossenen Buchprojekt werden die Kriegsnarrative über den Krieg von 1864 in der dänischen Literatur unter besonderer Berücksichtigung der somatischen Dimension analysiert, wobei in einem Exkurs vergleichend ein Blick auf filmische Auseinandersetzungen mit dem Krieg geworfen wird. Das Buch wird Anfang 2019 in der Reihe Berliner Beiträge zur Skandinavistik als Band 22 erscheinen.